Styles

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BREAKDANCE / B-BOYING

Breakdance / B-Boying entstand in den Jahren um 1970 aus der afro- und puerto-amerikanischen Jugendkultur in New York /Bronx und war eine Alternative zur Gewalt der städtischen Straßen-Gangs.

Die ursprüngliche und auch heute noch richtig genannte Bezeichnung ist B-Boying, wobei das „B“ für „Break“ aus „Breakbeat“ steht. Die Tanzform ist in höchstem Masse durch akrobatische Einlagen geprägt, die als „Powermoves“ bezeichnet werden. Zusätzlich gibt es noch die „Styles“, die sich aus diversen Tanzschritten und „Freezes“ zusammensetzen. Kategorisiert wird dabei in 2 Ebenen, nämlich stehend oder auf dem Boden. Beim Stand-Up-Dance werden Popping- und Locking-Moves aber vor allem Top-Rocks angewandt, bei Down-Rocks werden auf dem Boden Styles, Powermoves und Footworks verwendet.
Heute fordert Breakdance eine hohe Disziplin von den Tänzern, die oft über athletische Fähigkeiten verfügen müssen. Breakdance ist heute eine weltweit verbreitete und anerkannte Tanzform.

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LOCKING

Locking ist ein Tanzstil der HipHop Kultur und mit B-Boying zusammen der Ursprung bzw. Grundstein der Urban Dance Tanzstile. Er wird zu Funk Musik getanzt und Songs vom weltweit berühmtesten Funk Sänger James Brown zählen zu den Klassikern für Locking Tänzer. Der einzigartige Tanzstil entstand in den USA Anfang der 70 Jahre durch den damalige amerikanische Studenten Don Campbell Lock, der durch Zufall die Bewegung „Lock“ erfunden hat und der „Lock“ somit die Ursprungsbewegung von Locking wurde. Seine Locking Crew „The Lockers“ verbreiteten den Tanzstil in den USA sehr schnell weiter, besonders durch ihre Auftritte bei der US-amerikanischen TV Show „Soul Train“. Außerdem haben „The Lockers“ Bewegungen mit dem „Lock“ verbunden, die schon lange vor den 60 Jahren getanzt wurden, beispielsweise Bewegungen aus Tapdance oder dem Lindy Hop.
Der typische Locking-Ausdruck wird als „cool“ oder „comical“ bezeichnet und typische Locking-Bewegungskombinationen tragen oft Namen aus dem Cartoonbereich. Somit ist unverkennbar, dass Locking in Laufe der Jahre einen bestimmten Tanz- Charakter bekommen hat, der immer mit starken, übertriebenen Bewegungen sowie großen positiven Gefühlen getanzt wird.

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POPPING

Popping entstand Anfang der 80er Jahre in den USA. Dabei werden die Bewegung „mechanisch“, ähnlich einem Roboter bzw. das Popping (Muskelkontraktion und -entspannung), ausgeführt .Weltweit berühmt wurde Popping durch Michael Jackson bzw. das Smurfen oder den Backslide, der von den Medien bei Michael Jackson in Moonwalk umbenannt wurde. Heute umfasst die Tanzform mehrere Stilrichtungen, Techniken und Tanzrichtungen u. a. Tutting, Roboting, Hitting, Strobing, da der Einfluss auf die Form durch das vermehrte Interesse stieg.

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HIP HOP

Hip Hop ist eine Lebenseinstellung, die von den Ghettokids aus New York ausging.
Das Wort „Hip Hop“ stammt von den DJ´s, die „Hip Hop – don´t stopp!“ oder ähnliches riefen um die Tänzer anzufeuern. Bald darauf schlossen sich die Rapper an und gaben damit der Kultur eine Stimme. Graffiti ist eine eigene Kunstform, die die visuellen Aspekte des Hip Hop zeigt. Hip Hop ist kein eigenständiger Tanzstil, er hat seine Wurzeln in den verschiedensten Tanzformen der Straße. Der Ursprung liegt etwa in den 60er und 70er Jahren der USA; B-Boying (Ost Küste), „electric boogie“, „popping“ und „locking“ (West Küste) und erlangten seit dem immer mehr an Popularität. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Hip Hop immer weiter und es mischten sich Stile wie “clowning” und “krumping” hinzu. Diese Stile bilden zwar keine unumstösliche Synthese miteinander, allerdings ergänzen sie einander sehr gut.

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HOUSE

House ist eine populäre Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik, die in den 1980er Jahren in den USA entstand. House gilt als einer der ersten erfolgreichen Stile der elektronischen Tanzmusik und ist heute nach wie vor sehr beliebt, es entstehen ständig neue Varianten. Die Musikrichtung beeinflusste insbesondere die Entstehung des sehr erfolgreichen Techno mitsamt seiner Szene. Beide Stile ähneln sich sehr und sind zum Teil schwer voneinander abzugrenzen, wobei mit Techno jedoch generell schnellere und „maschineller“ klingende Musik bezeichnet wird als mit House.Der Name „House“ rührt vom ersten Club her, in dem diese Musikrichtung aufgelegt wurde, dem Warehouse in Chicago.

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DANCEHALL

Dancehall ist eine auf Reggae aufbauende Musikrichtung aus Jamaica, die Ähnlichkeit mit Hip Hop hat. Ursprünglich bezeichnet der Begriff Dancehall keine eigenständige Tanzstilrichtung , sondern einfach die Musik, die in jamaicanischen Dancehall`s gespielt wurde. In Jamaika entwickelte sich aus dieser Musikrichtung der Tanzstil Dancehall.

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VOGUING

Der Tanzstil Voguing entstand in Harlem, New York, zu Beginn der 60er Jahre unter homosexuellen Afroamerikanern und Latinos – in der so genannten “Ballroom- Scene ”. Die Bezeichnung stammt, entsprechend der größten Inspiration dieser Kultur, von der Modezeitschrift Vogue. Der Stil ist gekennzeichnet durch Basis-Elemente wie Catwalk, Posing, Runway, Arm Performance, Floorperformance, Spins & Dips und wir auf House Musik getanzt.